Digitaler Workflow in der Kombinationsprothetik 

Weniger Termine, bessere Ergebnisse

Wer den digitalen Workflow in der Kombinationsprothetik konsequent einsetzt, behandelt nicht nur präziser – er behandelt auch wirtschaftlicher. Statt fünf bis sieben Sitzungen im analogen Verfahren genügen zwei bis drei Termine. Die abrechenbaren Leistungen bleiben erhalten, und zusätzlich lassen sich Mehrleistungen liquidieren, die bei der analogen Abformung nicht möglich sind.

Freie Kapazität als wirtschaftlicher Hebel

Drei bis vier eingesparte Termine je Fall sind kein Komfortgewinn – sie sind belegbare Kapazität für weitere Patienten. Der digitale Workflow in der Kombinationsprothetik schafft Raum für Wachstum, ohne dass mehr Personal oder längere Arbeitszeiten nötig sind. Effizienz entsteht durch bessere Prozesse, nicht durch mehr Einsatz.

Präzise Daten statt korrekturanfälliger Abdrücke

Nachkorrekturen und Laborrücksendungen sind im analogen Workflow einkalkulierte Reibungsverluste – im digitalen nicht mehr. Präzise 3D-Scandaten, digital gefertigte Provisorien und eine strukturierte Laborkommunikation reduzieren Fehlerquellen systematisch. Das schützt die Marge und verbessert gleichzeitig das Behandlungsergebnis.

Befunde sichtbar machen – Akzeptanz steigern

Ob Kronenränder, Karies oder prothetischer Behandlungsbedarf: Wenn Patienten den Befund direkt am Bildschirm nachvollziehen können, steigt die Behandlungsbereitschaft spürbar – ebenso wie die Bereitschaft zur Zuzahlung bei hochwertigen Materialien. Der digitale Workflow macht aus einer Erklärung ein sichtbares Argument.

Positionierung für anspruchsvolle Patienten

Praxen, die den digitalen Workflow in der Kombinationsprothetik auf diesem Niveau anbieten, sind zur Zeit noch selten. Diese Positionierung zieht Patienten an, die Qualität einfordern, ihre Zeit schätzen und Empfehlungen aktiv weitergeben. Technische Kompetenz wird so zum nachhaltigen Wachstumsfaktor.


In zwei Behandlungstagen zur fertigen Prothese


Befunderhebung, Planung, & digitale Abformung

1) Klinische Befunderhebung & Planung

Der Patient kommt zur Untersuchung in die Praxis. Für eine präzise Behandlungsplanung wird zunächst eine umfassende Befunderhebung durchgeführt. Auf Grundlage der Befunde wird gemeinsam mit dem Patienten die optimale prothetische Versorgung festgelegt — zum Beispiel eine Teleskop-, Geschiebe- oder Stegprothese.

2) Digitale Erstdokumentation (Pre-OP) mit Intraoralscanner

Anstelle konventioneller Abformmassen erfolgt die vollständige intraorale 3D-Abformung beider Kiefer digital — präzise, schnell und für den Patienten angenehm.
2.1) Ergänzende Dokumentation: Je nach geplanter Versorgung sind weitere Dokumentationen ergänzend wichtig. (z.B. Fotodokumentation, Gesichtsscan).

3) Heil- und Kostenplan (HKP)

Die Behandlungsplanung wird direkt in der Praxis mit dem Patienten besprochen und der HKP für die Krankenkasse erstellt.
Die Scandaten werden an NOVADENT® übermittelt — das Provisorium kann auf Wunsch parallel gefertigt werden, ohne zusätzlichen Termin.

Präparation & Scan & Provisorium

1) Präparation

Vorbereitung der Pfeilerzähne für die definitive prothetische Versorgung. Präparation für Teleskop-, Geschiebe- oder Stegversorgun. Ggf. Extraktion nicht erhaltungsfähiger Zähne

    2) Post-Präparations-Scan

    Anstelle konventioneller Abformung erfolgt die Abformung beider Kiefer wieder digital. Die gescannten Daten werden digital an NOVADENT® übermittelt.

    3) Sofortversorgung am selben Tag

    Einsetzen des von NOVADENT® vorgefertigten Provisoriums (auf Basis der Pre-OP-Daten) Alternativ: Das Sofortprovisorium wird direkt in Ihrer Praxis gefertigt. Der Patient verlässt die Praxis mit funktionellem Übergangsersatz.

      Eingliederung - Ästhetik- & Funktionseinprobe

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